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Wie Schnell Wirkt Paracodin?

Wie Schnell Wirkt Paracodin
Schmerzen – Dihydrocodein wird vornehmlich als Retardtabletten verordnet, die ihren Inhaltsstoff nach und nach freisetzen. Davon nehmen Sie alle zwölf Stunden 60 bis 120 Milligramm ein. Die Wirkung setzt nach einer halben bis ganzen Stunde ein. Dosierungen über 240 Milligramm täglich sind nicht ausreichend untersucht; bei einer Dosissteigerung über diesen Wert können sich die unerwünschten Wirkungen verstärken.

Wie schnell wirken Codeintropfen gegen Husten?

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung – In Form von Tropfen, Hustensaft oder Tabletten wird Codein über den Mund (per oral) eingenommen. Aus dem Dünndarm wird der Wirkstoff rasch resorbiert und ins Blut aufgenommen. Deshalb sind nach Einnahme auf nüchternen Magen maximale Wirkstoffspiegel bereits nach etwa einer Stunde erreicht.

Wird man von Paracodin müde?

Paracodin (bei Reizhusten ohne Schleimproduktion) 20-40 Tropfen, wirkt ca.6h. Macht müde, besser nur zur Nacht nehmen.

Was passiert wenn man Paracodin nimmt?

Anwendungshinweise –

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Dauer der Anwendung? Überdosierung? Einnahme vergessen?

Nehmen Sie das Arzneimittel ein.Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu geben Sie es in ein halbes Glas Wasser und rühren um oder vermischen Sie es mit breiförmiger Nahrung.Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Das Arzneimittel sollte nur kurzzeitig angewendet werden.Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck, Muskelkrämpfen sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung.

Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Überempfindlichkeit gegen die InhaltsstoffeAtemschwäche

Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

VerstopfungStörungen der Atemfunktion, wie bei:

Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem HirndruckAsthma bronchiale

Bewusstseinsstörungen bis hin zur BewusstlosigkeitNeigung zu Krampfanfällen, d.h. in der eigenen Vorgeschichte sind epileptische Anfälle bekanntEingeschränkte NierenfunktionEingeschränkte LeberfunktionFehlende GallenblaseArzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegtDrogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt

Welche Altersgruppe ist zu beachten?

Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Ist Paracodin ein hustenstiller?

Kurzfassung –

Paracodin enthält den Hustenblocker Dihydrocodein. Das Mittel wird gegen sogenannten unproduktiven Husten (Reizhusten) eingesetzt. Die Tagesdosis sollte bei Jugendlichen und Erwachsenen 200 mg nicht überschreiten. Nebenwirkungen betreffen häufig den Verdauungstrakt.

Wie viel mg Paracodin für Rausch?

Aus der Rapper-Szene in den Alltag – Codein, die neue Trenddroge, ist mit starkem Rückenwind unterwegs. In der Rapper-Szene wird unverhohlen ein Lob auf das Opiat gesungen. Das hohe Suchtpotenzial und die kaum einzuschätzenden Risiken werden dabei selten genannt, die Euphorie und anschließende Entspannung dagegen besonders gewürdigt.

  • Wer von Dirty Sprite oder Texas Tea redet, meint keine sommerlichen Erfrischungsgetränke.
  • Sondern einen hochbrisanten Cocktail aus codeinhaltigen Medikamenten, meist Hustensaft, und einer kohlensäurehaltigen Limonade, zur Geschmacksabrundung oft noch aufgepeppt mit zerkrümelten Bonbons.
  • Diese Mischung – auch Lean, Purple Drank, Sizzurp oder Syrup genannt – ist auf dem Vormarsch und löst ein euphorisches Gefühl aus, gefolgt von einer angenehmen Lethargie und körperlichen Entfremdungsgefühlen.

Die Wirkung entfaltet sich nach 20 bis 60 Minuten und hält 6 bis 8 Stunden an. In seltenen Fällen wird Codein auch als Zäpfchen verwendet. Die Suchtgefahr ist sehr hoch. Sowohl die euphorische Phase als auch die anschließende Lethargie bergen hohe Risiken für die Teilnahme am Straßenverkehr und die Bedienung von Maschinen. Codein ist ein Opiat, die Substanz lässt sich mit der Opiate-Testlinie des DrugWipe zuverlässig nachweisen. Legaler Hustensaft oder illegale Droge? Der Besitz von Codein ohne Erlaubnis oder Verschreibung mit einem Betäubungsmittelrezept (BtM) ist in Deutschland laut Betäubungsmittelgesetz strafbar.

Codeinhaltige Medikamente, die den Wirkstoff nur in geringen Mengen enthalten, sind von den betäubungsrechtlichen Vorschriften ausgenommen. Dazu zählen hauptsächlich Hustenstiller und Schmerzmittel. Sie können über ein übliches Kassenrezept verordnet werden. Bei der Verschreibung an betäubungsmittel- oder alkoholabhängige Personen muss allerdings wieder ein BtM-Rezept verwendet werden.

Weltweit gibt es keine einheitliche Regelung für den Umgang mit Codein. Die Handhabung reicht von uneingeschränkt freigegeben über eine Registrierungspflicht beim Kauf oder Rezeptpflicht bis hin zu völligen Verboten, auch als Bestandteil von Medikamenten.

  • Zuverlässige Detektion mit dem DrugWipe Drogentest Codein gehört zur Familie der Opiate, die Substanz lässt sich mit der Opiate-Testlinie des DrugWipe zuverlässig nachweisen.
  • Sowohl der Speicheltest als auch der Oberflächen- und der Wischtest zeigen schon geringe Mengen an.
  • Damit steht für Verkehrskontrollen oder Verdachtsfälle am Arbeitsplatz ein schnelles und unkompliziertes Nachweisverfahren zur Verfügung.

Denn der Griff zu Codein wird Nachfragern leicht gemacht. Ausländische Internetapotheken bieten entsprechende Medikamente ohne Rezept an und auf Instagram findet man entgegenkommende Verkäufer. Die Dosierung liegt bei 20 mg bis maximal 200 mg. Höhere Dosen steigern nicht den Rausch, sondern erhöhen nur das Risiko für Nebenwirkungen.

Denn die Menge ist eine der größten Gefahren beim Codein-Konsum. Es gibt Menschen, die schon bei geringen Dosen sehr berauscht sind, während andere auch bei Höchstmengen keine Wirkung spüren. Durch diesen individuellen Faktor wird die Dosierung zum Lottospiel. Ein weiterer Risikofaktor ist die Konsumform: Das süße Getränk verharmlost die Droge und es wird zu viel davon getrunken.

Codein wirkt dämpfend auf das zentrale Nervensystem, bei einer Überdosierung kann ein Atemstillstand eintreten. Risiko Nummer drei ist die gerne praktizierte Kombination mit anderen Drogen, Alkohol oder Medikamenten. Dämpfende Stoffe wie beispielsweise Alkohol erhöhen die Gefahr eines Atemstillstands.

  1. Durch die starke Wirkung des Codeins auf das Nervensystem sind viele Mischwirkungen unkalkulierbar.
  2. Bei einem Entzug treten dieselben psychischen und körperlichen Entzugserscheinungen wie bei einem Heroinentzug auf.
  3. Auch die Entzugsdauer kann vergleichbar lang sein.
  4. Opiat oder Opium – was ist was? Die Begriffe „Opiate” und „Opioide” werden zwar häufig synonym verwendet, aber zu den Opiaten zählt man im engeren Sinne nur aus Opium gewonnene, natürliche Alkaloide – insbesondere Morphin.

Zu den Opioiden werden daneben auch synthetische, morphinähnlich wirkende Substanzen gerechnet. Es handelt sich bei vielen der Stoffe um sehr starke Schmerz- beziehungsweise Betäubungsmittel, die ein ausgesprochen hohes Suchtpotenzial besitzen. Natürliche Opiate werden aus dem Milchsaft des Schlafmohns gewonnen.

Der Milchsaft ist das Rohopium, das das Morphin enthält. Je nach Anbaugebiet schwankt die onzentration zwischen 2 und 26 Prozent. Zusätzlich zu Morphin sind heute mehr als 20 weitere Inhaltsstoffe bekannt. Dazu gehören neben Codein auch beispielsweise Thebain, Papaverin, Narkotin, Narcein, Noscapin und Xanthalin.

Synthetische und halbsynthetische Opioide haben eine morphinähnliche Wirkung. Heroin ist ein halbsynthetisches Opioid, Fentanyl und Methadon sind vollsynthetische Opioide. Endorphine sind körpereigene Opioide, die unter anderem Empfindungen wie Schmerz und Hunger regeln.

Wie viel Paracodin darf man nehmen?

Kinder 4 – 6 Jahre: 4 – 8 Tropfen, entsprechend 2- 4 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich. Kinder 6 – 12 Jahre: 8 – 16 Tropfen, entsprechend 4 – 8 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich. Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 16 – 48 Tropfen, entsprechend 8 – 24 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich.

Ist Paracodin ein Betäubungsmittel?

Information für Patientinnen und Patienten Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen. Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes oder Apothekers bzw. der Ärztin oder der Apothekerin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen. Paracodin ®, Tropfen Untersteht dem Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe.

Was ist Paracodin und wann wird es angewendet? Paracodin enthält als Wirkstoff Dihydrocodein und ist ein hustenstillendes Arzneimittel. Durch die ausgeprägte Wirkung auf das Hustenzentrum werden Häufigkeit und Intensität der Hustenstösse vermindert. Paracodin wird bei Husten und Hustenreiz jeglicher Art angewendet.

Daneben wird Paracodin auch kurzfristig zur Symptombehandlung von Durchfällen angewendet. Wann darf Paracodin nicht angewendet werden? Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Störungen des Atemzentrums oder der Atemfunktion, an Bewusstseinsstörungen oder an Zuständen mit erhöhtem Hirndruck leiden.

Nicht angezeigt ist die langandauernde Einnahme bei chronischer Verstopfung, da diese sonst verstärkt werden kann. Paracodin darf in folgenden Situationen nicht angewendet werden: Dihydrocodein -haltige Arzneimittel dürfen bei Kindern unter 12 Jahren aufgrund des Risikos für schwerwiegende Nebenwirkungen, einschliesslich Atemstörungen, nicht angewendet werden.

Stillende Frauen dürfen Dihydrocodein nicht einnehmen, da Dihydrocodein in die Muttermilch übergehen und dem Säugling schaden kann. Wann ist bei der Einnahme von Paracodin Vorsicht geboten? Die Tropfen enthalten 21% Vol. Alkohol. Bei einer Therapie mit Paracodin sollten keine alkoholischen Getränke eingenommen werden, weil Alkohol die Wirkung des Arzneimittels in unvorhersehbarer Weise beeinflusst.

Der Dauergebrauch oder die missbräuchliche Einnahme dieses Arzneimittels kann zur Gewöhnung führen. Bitte nehmen Sie Paracodin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Paracodin enthält Methyl-p- hydroxybenzoat als Konservierungsmittel.

  • Dieser Stoff kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
  • Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h.
  • Es ist nahezu «natriumfrei».
  • Bei lange bestehendem, immer wiederkehrendem, hartnäckigem Husten unklarer Ursache oder bei offensichtlichem Behandlungsmisserfolg sollte vor der weiteren Verwendung dieses Arzneimittels der Arzt bzw.

die Ärztin konsultiert werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden. Vor allem betrifft dies Arzneimittel gegen Bluthochdruck, Schlafmittel und Beruhigungsmittel.

  1. Bei Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, die an Atemstörungen leiden, wird Dihydrocodein nicht empfohlen, da diese Patientenpopulation unter Umständen anfälliger für durch Dihydrocodein bedingte Atemstörungen ist.
  2. Das Risiko von Dihydrocodein für Patienten mit einem « ultraschnellen CYP206-Metabolisierer-Phänotyp » ist weitgehend bekannt.

Toxische Serum-Level des Opioids können auch in geringen Dosen entstehen. Der Metabolismus von Dihydrocodein (und seine Umwandlung in Dihydromorphin ) ist demjenigen von Codein ähnlich. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und holen Sie sofort ärztlichen Rat ein: langsame oder flache Atmung, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, enge Pupillen, Übelkeit oder Erbrechen, Appetitlosigkeit.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge und Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Darf Paracodin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden? Paracodin soll nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden. Ihr Arzt bzw.

Ihre Ärztin kann jedoch Ausnahmen machen. Stillende Frauen dürfen Dihydrocodein nicht einnehmen, da Dihydrocodein in die Muttermilch übergeht und dem Säugling schaden kann. Wie verwenden Sie Paracodin? Wenn vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsempfehlungen.

Alter Durchschnittliches Tagesdosis
( Jahre) Körpergewicht (kg) (Tropfen)
Ab 12 und 38–65 3-mal täglich
Erwachsene 24–35 Tropfen

Es empfiehlt sich, Paracodin nicht auf leeren Magen einzunehmen. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder die vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw.

Mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Welche Nebenwirkungen kann Paracodin haben? Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Paracodin auftreten: Vor allem zu Beginn der Behandlung können Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Gelegentlich wird über Schläfrigkeit, leichte Kopfschmerzen, allergische Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz, Nesselausschlag) berichtet.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin Nebenwirkungen mit, die nicht von alleine zurückgehen oder die hier nicht aufgeführt sind. Bei missbräuchlicher Einnahme besteht die Gefahr einer Abhängigkeit. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw.

  • Ihre Ärztin oder Apothekerin,
  • Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • Was ist ferner zu beachten? Das Arzneimittel ist vor Licht geschützt, bei Raumtemperatur (15–25 °C), an einem trockenen Ort und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.
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Es darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Sollten Sie Packungen besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke zur Vernichtung zurück. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw.

Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation. Was ist in Paracodin enthalten? Paracodin Tropfen 1 ml (entspricht ca.30 Tropfen) enthält: Wirkstoff: 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat, Hilfsstoffe: Rohrzucker, Saccharin, Arom,: Vanillin und andere, Alkohol (21 Vol.-%); Farbstoff: Caramel (E 150), Konservierungsmittel: Methyl-p- hydroxybenzoat (E 218).

Zulassungsnummer 23774 (Swissmedic). Wo erhalten Sie Paracodin? Welche Packungen sind erhältlich? In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung nach persönlicher Fachberatung durch die Apothekerin/den Apotheker erhältlich. Folgende Packung ist erhältlich: Paracodin Tropfen 20 ml.

Ist Paracodin ein Opiat?

Medikament – Patienteninformation für “Dihydrocodein” 1.Was ist “Dihydrocodein” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? “Dihydrocodein” enthält den Wirkstoff Dihydrocodein, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten natürliche Opioidalkaloide.

  • Opioide zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten.
  • Dihydrocodein wird üblicherweise in Salzform als Dihydrocodeinhydrogentartrat, Dihydrocodein-(R,R)-tartrat oder Dihydrocodeinthiocyanat angewendet.
  • Dihydrocodein ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Dihydrocodein gibt es üblicherweise als
  2. – Tabletten enthaltend 10 mg Dihydrocodein (entsprechend 6,7 mg Dihydrocodein),
  3. – Sirup enthaltend 2 mg Dihydrocodein-(R,R)-tartrat in 1 g,
  4. – Tropfen enthaltend 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat in 1 g,
  5. – Hartkapseln, retardiert enthaltend 35 mg Dihydrocodeinhydrogentartrat (entsprechend 23,4 mg Dihydrocodein),
  6. – Retardtabletten enthaltend 60 mg Dihydrocodein (entsprechend 40 mg Dihydrocodein) oder 90 mg Dihydrocodein (entsprechend 60 mg Dihydrocodein) oder 120 mg Dihydrocodein (entsprechend 80 mg Dihydrocodein).
  7. Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Dihydrocodein wird angewendet

  • – zur Kurzzeitanwendung: zur symptomatischen Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
  • oder:
  • – zur Behandlung mässig starker bis starker Schmerzen.

2.Was müssen Sie vor der Einnahme von “Dihydrocodein” beachten? 2.1.”Dihydrocodein” darf nicht angewendet werden,

  1. – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von “Dihydrocodein”,
  2. – bei eingeschränkter Atemfunktion (Ateminsuffizienz),
  3. – bei einem Asthmaanfall,
  4. – bei chronischer oder akuter Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis),

– wenn Sie einen chronischen Husten haben, der z.B. ein Warnzeichen für ein beginnendes Asthma bronchiale sein kann. Insbesondere ist darauf bei Kindern zu achten.

  • – bei Bewusstlosigkeit (Koma),
  • – wenn Sie kurz vor der Niederkunft stehen,
  • – wenn bei Ihnen eine drohende Frühgeburt festgestellt wurde,
  • – während der Stillzeit,
  • – von Kindern unter 4 Jahren.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von “Dihydrocodein” ist erforderlich Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie “Dihydrocodein” nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.

  1. – abhängig von Opioiden (Opiatabkömmlingen) sind
  2. – unter Bewusstseinsstörungen leiden
  3. – gleichzeitig bestimmte stimmungsaufhellende Arzneimittel (MAO-Hemmer) anwenden
  4. – unter chronischer Verstopfung leiden
  5. – unter Störungen des Atemzentrums oder der Atemfunktion leiden
  6. – Kopfverletzungen und/oder Zustände mit erhöhtem Hirndruck haben
  7. – unter eingeschränkter Leberfunktion leiden
  8. – vorbestehende Anfallsleiden haben.
  9. Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sollten Sie “Dihydrocodein” nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht einnehmen, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist.

Sie dürfen dihydrocodeinhaltige Arzneimittel, wie “Dihydrocodein”, nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle einnehmen. “Dihydrocodein” wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf von Ihnen nicht an eine andere Person weitergegeben werden.

  1. Zu Beginn der Behandlung sollte Ihr Ansprechen auf das Medikament kontrolliert werden, um eventuelle relative Überdosierungen schnell erkennen zu können.
  2. Dies gilt insbesondere für ältere Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen (Gefahr einer Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge).

Wenn der Husten länger als zwei bis drei Wochen anhält, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, weil gegebenenfalls eine Abklärung der Krankheitsursache erforderlich ist. Wenn bei Ihnen die Gallenblase entfernt wurde (Cholezystektomie), dürfen Sie “Dihydrocodein” nur mit Vorsicht einnehmen.

  1. Infolge des Zusammenziehens des Schließmuskels des Gallenganges (Sphinkter Oddi) können herzinfarktähnliche Symptome auftreten und die Symptome einer bestehenden Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) verstärkt werden.
  2. Dihydrocodein, der Wirkstoff von “Dihydrocodein”, hat ein Abhängigkeitspotenzial.

Bei längerem Gebrauch von “Dihydrocodein” entwickelt sich eine nachlassende Wirksamkeit (Toleranz), seelische (psychische) und körperliche (physische) Abhängigkeit. Es besteht Kreuztoleranz (Risiko einer nachlassenden Wirkung bei verwandten Substanzen) zu anderen Opioiden (Opiatabkömmlingen).

  1. Aufgrund des Abhängigkeitspotenzials von Dihydrocodein ist eine längerfristige Anwendung von “Dihydrocodein” zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten nicht sinnvoll.
  2. Bei vorbestehender Opiatabhängigkeit ist mit schnellen Rückfällen zu rechnen.
  3. Dihydrocodein” wird von Heroinabhängigen als Ersatzstoff betrachtet.

Auch Abhängige von Alkohol und Beruhigungsmitteln neigen zu Missbrauch und Abhängigkeit von “Dihydrocodein”. Hinweis zu sonstigen Bestandteilen: Arzneimittel zum Einnehmen können verschiedene Zuckerarten enthalten. Bitte nehmen Sie diese daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.2.2.a) Kinder Dihydrocodein wird mangels Erfahrung für Kinder unter 4 Jahren nicht empfohlen.

  1. Bei Kindern ab 4 Jahren kann zur Behandlung von Reizhusten Sirup (2 mg/g Dihydrocodein-(R,R)-tartrat) oder Tropfen (10 mg/g Dihydrocodeinthiocyanat/g) angewendet werden.
  2. Da Dihydrocodein bei anfallsweise auftretender Atemnot (Asthma bronchiale) nicht angewendet werden darf, sollte besonders beachtet werden, dass chronischer Husten bei Kindern häufig ein frühes Symptom eines Asthma bronchiale sein kann.

Zur Dämpfung dieser Hustenzustände ist Dihydrocodein nicht geeignet. Dihydrocodein zur Schmerzbehandlung wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren aufgrund nicht ausreichender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen.2.2.b) Ältere Patienten Die Dosierung sollte so niedrig wie möglich sein.2.2.c) Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie “Dihydrocodein”, vor allem während der ersten drei Monate der Schwangerschaft, nur auf ausdrückliche Verordnung Ihres Arztes einnehmen, da unerwünschte Wirkungen auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes nicht ausgeschlossen werden können.
  • Für verwandte Wirkstoffe gibt es Hinweise auf Fehlbildungen beim Menschen, Wachstumsverzögerung beim ungeborenen Kind und Verkürzung der Schwangerschaftsdauer.
  • Wenn Sie kurz vor der Niederkunft stehen oder wenn bei Ihnen eine drohende Frühgeburt festgestellt wurde, dürfen Sie “Dihydrocodein” nicht anwenden, da der in “Dihydrocodein” enthaltene Wirkstoff Dihydrocodein die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen zu Atemstörungen führen kann.
  • Neugeborene sind gegenüber Opioiden besonders empfindlich.

Bei längerfristiger Einnahme von “Dihydrocodein” besteht die Möglichkeit, dass sich eine Opioidabhängigkeit des Ungeborenen entwickelt. Berichte über Entzugserscheinungen beim Neugeborenen nach wiederholter Anwendung von dem strukturverwandten Codein im letzten Drittel der Schwangerschaft liegen vor.

Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind, um gemeinsam über eine Fortsetzung oder eine Umstellung der Therapie zu beraten.2.2.d) Stillzeit “Dihydrocodein” wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim Säugling unerwünschte Wirkungen verursachen.

“Dihydrocodein” dürfen Sie daher in der Stillzeit nicht einnehmen. Falls Ihr Arzt eine Behandlung während der Stillzeit für unbedingt erforderlich hält, müssen Sie das Stillen während der Behandlung unterbrechen. Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, um gemeinsam über eine Fortsetzung oder eine Umstellung der Therapie zu beraten.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird.

Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe kann bei gleichzeitiger Behandlung mit “Dihydrocodein” beeinflusst werden. – Zu einer Verstärkung der dämpfenden und atemhemmenden Wirkung (wie Müdigkeit und Benommenheit) kann es bei gleichzeitiger Anwendung von “Dihydrocodein” mit folgenden Mitteln kommen: Beruhigungs- und Schlafmitteln, Psychopharmaka (Phenothiazine, wie z.B.

  1. Chlorpromazin, Thioridazin, Perphenazin), anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln, Mitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika wie z.B.
  2. Promethazin, Meclozin), blutdrucksenkende Mittel (Antihypertonika).
  3. Durch bestimmte Mittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva), wie z.B.
  4. Imipramin, Amitriptylin und Opipramol, kann eine dihydrocodeinbedingte Beeinträchtigung der Atmung verstärkt werden.

– Bei gleichzeitiger Gabe von anderen Mitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmern), wie z.B. Tranylcypromin, kann es zu einer Verstärkung der zentralnervösen Wirkungen und zu anderen Nebenwirkungen in nicht vorhersehbarem Ausmaß kommen. “Dihydrocodein” darf daher erst zwei Wochen nach dem Ende einer Therapie mit MAO-Hemmern angewendet werden.

Die Wirkung von Schmerzmitteln wird verstärkt. – Bestimmte stark wirksame Schmerzmittel, wie z.B. Buprenorphin, Pentacozin (sogenannte partielle Opioidagonisten/-antagonisten), können die Wirkung von “Dihydrocodein” abschwächen. – Cimetidin und andere Arzneimittel (Arzneimittel, die z.B. Chinidin, Fluoxetin enthalten), die den Leberstoffwechsel beeinflussen, können die Wirkung von “Dihydrocodein” verstärken.

Unter Morphinbehandlung wurde eine Hemmung des Morphinabbaus mit in der Folge erhöhten Plasmakonzentrationen beobachtet. Für Dihydrocodein ist eine solche Wechselwirkung nicht auszuschließen. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.2.4.Woran ist bei Einnahme von “Dihydrocodein” zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Während der Anwendung von “Dihydrocodein” dürfen Sie keinen Alkohol trinken.

“Dihydrocodein” vermindert zusammen mit Alkohol die Fähigkeit zur Lösung komplexer Aufgaben und des Konzentrationsvermögens (psychomotorische Leistungsfähigkeit) stärker als die Einzelstoffe.3.Wie ist “Dihydrocodein” einzunehmen? Nehmen Sie “Dihydrocodein” immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung Tabletten/Retardtabletteb/Retardkapseln sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen. Sie dürfen die Retardtabletten/Retardkapseln nicht zerkauen oder zerreiben, um die spezielle Wirkstoffabgabe nicht zu beeinträchtigen.

Die Einnahme zerkauter oder zerriebener Arznemittel führt zu einer schnelleren Wirkstofffreisetzung und Aufnahme in den Blutkreislauf und kann zu Überdosierungseffekten führen. Schlucken Sie die Retardtabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser) morgens und abends nach einem festen Zeitplan (z.B.

morgens um 8 Uhr, abends um 20 Uhr). Der Zeitraum zwischen zwei Einnahmen soll mindestens 8 Stunden betragen. Sie können diese zusammen mit einer Mahlzeit oder nüchtern einnehmen. Sirup und Tropfen sind gebrauchsfertig und können, falls erforderlich, auch vermischt mit Speisen und Getränken eingenommen werden.

  1. Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt.
  2. Sie ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung.
  3. Die Behandlung von Reizhusten soll nicht länger als einige Tage dauern.
  4. Bei Fortbestehen des Hustens über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen hinaus muss Ihr Arzt Sie noch einmal untersuchen.
  5. Dihydrocodein als Schmerzmittel soll nicht länger als unbedingt notwendig angewendet werden.

Wenn eine längerfristige Schmerzbehandlung erforderlich ist, sollte regelmäßig überprüft werden (ggf. durch Dosisminderung), ob und in welcher Dosis Dihydrocodein weiter gegeben werden muss. Falls eine Opioid-Therapie nicht länger angezeigt ist, kann es ratsam sein, die Tages-Dosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten einer Entzugs-Symptomatik zu vermeiden.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) Reizhusten 3.2.a.1.Tabletten enthaltend 10 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich Ab 12 und Erwachsene: 1 bis 3 Tabletten (entsprechend 10 bis 30 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich 3.2.a.2.Sirup enthaltend 2,43 mg Dihydrocodein/ml

  1. 4 bis 6 Jahre: 1 bis 2 ml Sirup, entsprechend 2,43 bis 4,86 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich
  2. 6 bis 12 Jahre: 2 bis 4 ml Sirup, entsprechend 4,86 bis 9,7 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich
  3. Ab 12 und Erwachsene: 4 bis 12 ml Sirup, entsprechend 9,7 bis 29,1 mg Dihydrocodein 3-mal täglich

3.2.a.3.Tropfen enthaltend 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat/g

  • 4 bis 6 Jahre: 4 bis 8 Tropfen, entsprechend 2 bis 4 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich
  • 6 bis 12 Jahre: 8 bis 16 Tropfen, entsprechend 4 bis 8 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich
  • Ab 12 und Erwachsene: 16 bis 48 Tropfen, entsprechend 8 bis 24 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich

3.2.a.4.Retardkapseln mit 35 mg Dihydrocodeinhydrogentartrat Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre nehmen vorzugsweise zur Nacht und falls erforderlich morgens je 1 retardierte Hartkapsel (entsprechend 35 bis 70 mg Dihydrocodeinhydrogentartrat) ein.3.2.b) Mässig starke bis starke Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren 1 Retardtablette (der Wirkstärke 60 mg, 90 mg oder 120 mg Dihydrocodein) 2-mal täglich, wobei sich die Einnahme morgens und abends empfiehlt.

Die empfohlene Tageshöchst-Dosis beträgt 240 mg Dihydrocodein. Über höhere Dosierungen liegen bisher keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.3.2.c) Bei älteren Patienten oder Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion oder eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion Es sollte eine Dosisanpassung (Dosishöhe, Dosierungsabstände) vorgenommen werden.

Bitte trinken Sie ausreichend.3.3.Wenn Sie eine größere Menge “Dihydrocodein” eingenommen haben, als Sie sollten Bei Überdosierung mit “Dihydrocodein” können charakteristischerweise vor allem eine ausgeprägte Atemdepression (Atemhemmung) sowie folgende andere einer Morphinvergiftung vergleichbaren Symptome auftreten: Bewusstseinseinschränkungen (Somnolenz bis Stupor) bis hin zum Koma, meist verbunden mit Myosis (Pupillenverengung), oft mit Erbrechen, Kopfschmerzen, Harn- und Stuhlverhaltung, Zyanose, Hypoxie, kalte Haut, Skelettmuskel-Tonusverlust und Areflexie kommen vor, manchmal Bradykardie und Blutdruckabfall, gelegentlich vor allem bei Kindern Krämpfe.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit “Dihydrocodein” ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Die Wirkung von “Dihydrocodein” kann mit Opiatantagonisten, wie z.B. Naloxon, aufgehoben werden. Die Gabe von Naloxon muss wiederholt werden, da die Wirkungsdauer von “Dihydrocodein” länger ist als die von Naloxon.

Wenn Naloxon nicht eingesetzt werden kann, sind symptomatische Maßnahmen, vor allem stabile Seitenlagerung, Beatmung und Schockbehandlung, indiziert. Ferner können Maßnahmen zum Schutz vor Wärmeverlusten und zur Volumentherapie erforderlich werden. Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit “Dihydrocodein” richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.3.4.Wenn Sie die Einnahme von “Dihydrocodein” vergessen haben Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit “Dihydrocodein” abgebrochen wird Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

  1. Wie alle Arzneimittel kann “Dihydrocodein” Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden
See also:  Wie Kann Man Schnell Englisch Lernen?

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? 4.1.a) Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes 4.1.a.1.Gelegentlich Allergische Reaktionen, wie z.B. Pruritus und urtikarielles Exanthem.4.1.a.2.Selten Schwere allergische Reaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, Quincke-Ödeme.4.1.b) Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts 4.1.b.1.Sehr häufig Übelkeit, u.U.

bis zum Erbrechen (insbesondere zu Therapiebeginn), Obstipation, Magen-Darm-Beschwerden.4.1.b.2.Gelegentlich Mundtrockenheit.4.1.c) Erkrankungen des Nervensystems 4.1.c.1.Häufig Leichte Kopfschmerzen, leichte Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Somnolenz.4.1.c.2.Gelegentlich Schlafstörungen.4.1.d) Psychiatrische Erkrankungen 4.1.d.1.Sehr selten Euphorie.4.1.e) Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Gelegentlich: Beeinträchtigung der Atmung (Dyspnoe, Atemdepression).4.1.f) Augenerkrankungen Sehr selten: Funktionsstörungen der Augen, z.B.

Miosis und Skotom.4.1.g) Herz-Kreislauf-System Sehr selten: Kreislaufversagen. Bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten können -Dosisabhängig die Fähigkeit zur optischen Fixierung von Gegenständen (visuomotorische Koordination) und die Sehleistung verschlechtert sein.

Dihydrocodein kann, insbesondere bei Einzeldosen über 60 mg, den Muskeltonus der glatten Muskulatur z.B. Darmmuskulatur, Harnblasenmuskulatur erhöhen. Bei hohen therapeutischen Dosen und bei Vergiftungen können Synkopen und Blutdruckabfall auftreten, bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen muss mit dem Auftreten von Lungenödemen gerechnet werden.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

  • Lagern Sie “Dihydrocodein” bei normaler Raumtemperatur und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  • Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand:
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Dezember 2012 (2)

: PARACODIN

Wann sollte man Paracodin nehmen?

Medikament – Patienteninformation für “Dihydrocodein” 1.Was ist “Dihydrocodein” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? “Dihydrocodein” enthält den Wirkstoff Dihydrocodein, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten natürliche Opioidalkaloide.

  • Opioide zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten.
  • Dihydrocodein wird üblicherweise in Salzform als Dihydrocodeinhydrogentartrat, Dihydrocodein-(R,R)-tartrat oder Dihydrocodeinthiocyanat angewendet.
  • Dihydrocodein ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Dihydrocodein gibt es üblicherweise als
  2. – Tabletten enthaltend 10 mg Dihydrocodein (entsprechend 6,7 mg Dihydrocodein),
  3. – Sirup enthaltend 2 mg Dihydrocodein-(R,R)-tartrat in 1 g,
  4. – Tropfen enthaltend 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat in 1 g,
  5. – Hartkapseln, retardiert enthaltend 35 mg Dihydrocodeinhydrogentartrat (entsprechend 23,4 mg Dihydrocodein),
  6. – Retardtabletten enthaltend 60 mg Dihydrocodein (entsprechend 40 mg Dihydrocodein) oder 90 mg Dihydrocodein (entsprechend 60 mg Dihydrocodein) oder 120 mg Dihydrocodein (entsprechend 80 mg Dihydrocodein).
  7. Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Dihydrocodein wird angewendet

  • – zur Kurzzeitanwendung: zur symptomatischen Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten)
  • oder:
  • – zur Behandlung mässig starker bis starker Schmerzen.

2.Was müssen Sie vor der Einnahme von “Dihydrocodein” beachten? 2.1.”Dihydrocodein” darf nicht angewendet werden,

  1. – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von “Dihydrocodein”,
  2. – bei eingeschränkter Atemfunktion (Ateminsuffizienz),
  3. – bei einem Asthmaanfall,
  4. – bei chronischer oder akuter Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis),

– wenn Sie einen chronischen Husten haben, der z.B. ein Warnzeichen für ein beginnendes Asthma bronchiale sein kann. Insbesondere ist darauf bei Kindern zu achten.

  • – bei Bewusstlosigkeit (Koma),
  • – wenn Sie kurz vor der Niederkunft stehen,
  • – wenn bei Ihnen eine drohende Frühgeburt festgestellt wurde,
  • – während der Stillzeit,
  • – von Kindern unter 4 Jahren.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von “Dihydrocodein” ist erforderlich Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie “Dihydrocodein” nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.

  1. – abhängig von Opioiden (Opiatabkömmlingen) sind
  2. – unter Bewusstseinsstörungen leiden
  3. – gleichzeitig bestimmte stimmungsaufhellende Arzneimittel (MAO-Hemmer) anwenden
  4. – unter chronischer Verstopfung leiden
  5. – unter Störungen des Atemzentrums oder der Atemfunktion leiden
  6. – Kopfverletzungen und/oder Zustände mit erhöhtem Hirndruck haben
  7. – unter eingeschränkter Leberfunktion leiden
  8. – vorbestehende Anfallsleiden haben.
  9. Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sollten Sie “Dihydrocodein” nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht einnehmen, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist.

Sie dürfen dihydrocodeinhaltige Arzneimittel, wie “Dihydrocodein”, nur nach ärztlicher Verschreibung und unter ständiger ärztlicher Kontrolle einnehmen. “Dihydrocodein” wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf von Ihnen nicht an eine andere Person weitergegeben werden.

  • Zu Beginn der Behandlung sollte Ihr Ansprechen auf das Medikament kontrolliert werden, um eventuelle relative Überdosierungen schnell erkennen zu können.
  • Dies gilt insbesondere für ältere Patienten, bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsstörungen (Gefahr einer Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge).

Wenn der Husten länger als zwei bis drei Wochen anhält, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, weil gegebenenfalls eine Abklärung der Krankheitsursache erforderlich ist. Wenn bei Ihnen die Gallenblase entfernt wurde (Cholezystektomie), dürfen Sie “Dihydrocodein” nur mit Vorsicht einnehmen.

  1. Infolge des Zusammenziehens des Schließmuskels des Gallenganges (Sphinkter Oddi) können herzinfarktähnliche Symptome auftreten und die Symptome einer bestehenden Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) verstärkt werden.
  2. Dihydrocodein, der Wirkstoff von “Dihydrocodein”, hat ein Abhängigkeitspotenzial.

Bei längerem Gebrauch von “Dihydrocodein” entwickelt sich eine nachlassende Wirksamkeit (Toleranz), seelische (psychische) und körperliche (physische) Abhängigkeit. Es besteht Kreuztoleranz (Risiko einer nachlassenden Wirkung bei verwandten Substanzen) zu anderen Opioiden (Opiatabkömmlingen).

Aufgrund des Abhängigkeitspotenzials von Dihydrocodein ist eine längerfristige Anwendung von “Dihydrocodein” zur symptomatischen Behandlung von Reizhusten nicht sinnvoll. Bei vorbestehender Opiatabhängigkeit ist mit schnellen Rückfällen zu rechnen. “Dihydrocodein” wird von Heroinabhängigen als Ersatzstoff betrachtet.

Auch Abhängige von Alkohol und Beruhigungsmitteln neigen zu Missbrauch und Abhängigkeit von “Dihydrocodein”. Hinweis zu sonstigen Bestandteilen: Arzneimittel zum Einnehmen können verschiedene Zuckerarten enthalten. Bitte nehmen Sie diese daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.2.2.a) Kinder Dihydrocodein wird mangels Erfahrung für Kinder unter 4 Jahren nicht empfohlen.

Bei Kindern ab 4 Jahren kann zur Behandlung von Reizhusten Sirup (2 mg/g Dihydrocodein-(R,R)-tartrat) oder Tropfen (10 mg/g Dihydrocodeinthiocyanat/g) angewendet werden. Da Dihydrocodein bei anfallsweise auftretender Atemnot (Asthma bronchiale) nicht angewendet werden darf, sollte besonders beachtet werden, dass chronischer Husten bei Kindern häufig ein frühes Symptom eines Asthma bronchiale sein kann.

Zur Dämpfung dieser Hustenzustände ist Dihydrocodein nicht geeignet. Dihydrocodein zur Schmerzbehandlung wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren aufgrund nicht ausreichender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen.2.2.b) Ältere Patienten Die Dosierung sollte so niedrig wie möglich sein.2.2.c) Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie “Dihydrocodein”, vor allem während der ersten drei Monate der Schwangerschaft, nur auf ausdrückliche Verordnung Ihres Arztes einnehmen, da unerwünschte Wirkungen auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes nicht ausgeschlossen werden können.
  • Für verwandte Wirkstoffe gibt es Hinweise auf Fehlbildungen beim Menschen, Wachstumsverzögerung beim ungeborenen Kind und Verkürzung der Schwangerschaftsdauer.
  • Wenn Sie kurz vor der Niederkunft stehen oder wenn bei Ihnen eine drohende Frühgeburt festgestellt wurde, dürfen Sie “Dihydrocodein” nicht anwenden, da der in “Dihydrocodein” enthaltene Wirkstoff Dihydrocodein die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen zu Atemstörungen führen kann.
  • Neugeborene sind gegenüber Opioiden besonders empfindlich.

Bei längerfristiger Einnahme von “Dihydrocodein” besteht die Möglichkeit, dass sich eine Opioidabhängigkeit des Ungeborenen entwickelt. Berichte über Entzugserscheinungen beim Neugeborenen nach wiederholter Anwendung von dem strukturverwandten Codein im letzten Drittel der Schwangerschaft liegen vor.

Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind, um gemeinsam über eine Fortsetzung oder eine Umstellung der Therapie zu beraten.2.2.d) Stillzeit “Dihydrocodein” wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim Säugling unerwünschte Wirkungen verursachen.

“Dihydrocodein” dürfen Sie daher in der Stillzeit nicht einnehmen. Falls Ihr Arzt eine Behandlung während der Stillzeit für unbedingt erforderlich hält, müssen Sie das Stillen während der Behandlung unterbrechen. Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, um gemeinsam über eine Fortsetzung oder eine Umstellung der Therapie zu beraten.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird.

Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe kann bei gleichzeitiger Behandlung mit “Dihydrocodein” beeinflusst werden. – Zu einer Verstärkung der dämpfenden und atemhemmenden Wirkung (wie Müdigkeit und Benommenheit) kann es bei gleichzeitiger Anwendung von “Dihydrocodein” mit folgenden Mitteln kommen: Beruhigungs- und Schlafmitteln, Psychopharmaka (Phenothiazine, wie z.B.

  1. Chlorpromazin, Thioridazin, Perphenazin), anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln, Mitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika wie z.B.
  2. Promethazin, Meclozin), blutdrucksenkende Mittel (Antihypertonika).
  3. Durch bestimmte Mittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva), wie z.B.
  4. Imipramin, Amitriptylin und Opipramol, kann eine dihydrocodeinbedingte Beeinträchtigung der Atmung verstärkt werden.

– Bei gleichzeitiger Gabe von anderen Mitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmern), wie z.B. Tranylcypromin, kann es zu einer Verstärkung der zentralnervösen Wirkungen und zu anderen Nebenwirkungen in nicht vorhersehbarem Ausmaß kommen. “Dihydrocodein” darf daher erst zwei Wochen nach dem Ende einer Therapie mit MAO-Hemmern angewendet werden.

  1. Die Wirkung von Schmerzmitteln wird verstärkt.
  2. Bestimmte stark wirksame Schmerzmittel, wie z.B.
  3. Buprenorphin, Pentacozin (sogenannte partielle Opioidagonisten/-antagonisten), können die Wirkung von “Dihydrocodein” abschwächen.
  4. Cimetidin und andere Arzneimittel (Arzneimittel, die z.B.
  5. Chinidin, Fluoxetin enthalten), die den Leberstoffwechsel beeinflussen, können die Wirkung von “Dihydrocodein” verstärken.

Unter Morphinbehandlung wurde eine Hemmung des Morphinabbaus mit in der Folge erhöhten Plasmakonzentrationen beobachtet. Für Dihydrocodein ist eine solche Wechselwirkung nicht auszuschließen. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.2.4.Woran ist bei Einnahme von “Dihydrocodein” zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Während der Anwendung von “Dihydrocodein” dürfen Sie keinen Alkohol trinken.

“Dihydrocodein” vermindert zusammen mit Alkohol die Fähigkeit zur Lösung komplexer Aufgaben und des Konzentrationsvermögens (psychomotorische Leistungsfähigkeit) stärker als die Einzelstoffe.3.Wie ist “Dihydrocodein” einzunehmen? Nehmen Sie “Dihydrocodein” immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung Tabletten/Retardtabletteb/Retardkapseln sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen. Sie dürfen die Retardtabletten/Retardkapseln nicht zerkauen oder zerreiben, um die spezielle Wirkstoffabgabe nicht zu beeinträchtigen.

Die Einnahme zerkauter oder zerriebener Arznemittel führt zu einer schnelleren Wirkstofffreisetzung und Aufnahme in den Blutkreislauf und kann zu Überdosierungseffekten führen. Schlucken Sie die Retardtabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser) morgens und abends nach einem festen Zeitplan (z.B.

morgens um 8 Uhr, abends um 20 Uhr). Der Zeitraum zwischen zwei Einnahmen soll mindestens 8 Stunden betragen. Sie können diese zusammen mit einer Mahlzeit oder nüchtern einnehmen. Sirup und Tropfen sind gebrauchsfertig und können, falls erforderlich, auch vermischt mit Speisen und Getränken eingenommen werden.

Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt. Sie ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung. Die Behandlung von Reizhusten soll nicht länger als einige Tage dauern. Bei Fortbestehen des Hustens über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen hinaus muss Ihr Arzt Sie noch einmal untersuchen. Dihydrocodein als Schmerzmittel soll nicht länger als unbedingt notwendig angewendet werden.

Wenn eine längerfristige Schmerzbehandlung erforderlich ist, sollte regelmäßig überprüft werden (ggf. durch Dosisminderung), ob und in welcher Dosis Dihydrocodein weiter gegeben werden muss. Falls eine Opioid-Therapie nicht länger angezeigt ist, kann es ratsam sein, die Tages-Dosis allmählich zu reduzieren, um das Auftreten einer Entzugs-Symptomatik zu vermeiden.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) Reizhusten 3.2.a.1.Tabletten enthaltend 10 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich Ab 12 und Erwachsene: 1 bis 3 Tabletten (entsprechend 10 bis 30 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich 3.2.a.2.Sirup enthaltend 2,43 mg Dihydrocodein/ml

  1. 4 bis 6 Jahre: 1 bis 2 ml Sirup, entsprechend 2,43 bis 4,86 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich
  2. 6 bis 12 Jahre: 2 bis 4 ml Sirup, entsprechend 4,86 bis 9,7 mg Dihydrocodein, 3-mal täglich
  3. Ab 12 und Erwachsene: 4 bis 12 ml Sirup, entsprechend 9,7 bis 29,1 mg Dihydrocodein 3-mal täglich
See also:  Wie Schnell Wächst Clematis?

3.2.a.3.Tropfen enthaltend 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat/g

  • 4 bis 6 Jahre: 4 bis 8 Tropfen, entsprechend 2 bis 4 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich
  • 6 bis 12 Jahre: 8 bis 16 Tropfen, entsprechend 4 bis 8 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich
  • Ab 12 und Erwachsene: 16 bis 48 Tropfen, entsprechend 8 bis 24 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich

3.2.a.4.Retardkapseln mit 35 mg Dihydrocodeinhydrogentartrat Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre nehmen vorzugsweise zur Nacht und falls erforderlich morgens je 1 retardierte Hartkapsel (entsprechend 35 bis 70 mg Dihydrocodeinhydrogentartrat) ein.3.2.b) Mässig starke bis starke Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren 1 Retardtablette (der Wirkstärke 60 mg, 90 mg oder 120 mg Dihydrocodein) 2-mal täglich, wobei sich die Einnahme morgens und abends empfiehlt.

  1. Die empfohlene Tageshöchst-Dosis beträgt 240 mg Dihydrocodein.
  2. Über höhere Dosierungen liegen bisher keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.3.2.c) Bei älteren Patienten oder Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion oder eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion Es sollte eine Dosisanpassung (Dosishöhe, Dosierungsabstände) vorgenommen werden.

Bitte trinken Sie ausreichend.3.3.Wenn Sie eine größere Menge “Dihydrocodein” eingenommen haben, als Sie sollten Bei Überdosierung mit “Dihydrocodein” können charakteristischerweise vor allem eine ausgeprägte Atemdepression (Atemhemmung) sowie folgende andere einer Morphinvergiftung vergleichbaren Symptome auftreten: Bewusstseinseinschränkungen (Somnolenz bis Stupor) bis hin zum Koma, meist verbunden mit Myosis (Pupillenverengung), oft mit Erbrechen, Kopfschmerzen, Harn- und Stuhlverhaltung, Zyanose, Hypoxie, kalte Haut, Skelettmuskel-Tonusverlust und Areflexie kommen vor, manchmal Bradykardie und Blutdruckabfall, gelegentlich vor allem bei Kindern Krämpfe.

  • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit “Dihydrocodein” ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen.
  • Die Wirkung von “Dihydrocodein” kann mit Opiatantagonisten, wie z.B.
  • Naloxon, aufgehoben werden.
  • Die Gabe von Naloxon muss wiederholt werden, da die Wirkungsdauer von “Dihydrocodein” länger ist als die von Naloxon.

Wenn Naloxon nicht eingesetzt werden kann, sind symptomatische Maßnahmen, vor allem stabile Seitenlagerung, Beatmung und Schockbehandlung, indiziert. Ferner können Maßnahmen zum Schutz vor Wärmeverlusten und zur Volumentherapie erforderlich werden. Die weiteren Möglichkeiten zur Behandlung einer Vergiftung mit “Dihydrocodein” richten sich nach dem Ausmaß und Verlauf sowie den Krankheitszeichen.3.4.Wenn Sie die Einnahme von “Dihydrocodein” vergessen haben Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit “Dihydrocodein” abgebrochen wird Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

  1. Wie alle Arzneimittel kann “Dihydrocodein” Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? 4.1.a) Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes 4.1.a.1.Gelegentlich Allergische Reaktionen, wie z.B. Pruritus und urtikarielles Exanthem.4.1.a.2.Selten Schwere allergische Reaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, Quincke-Ödeme.4.1.b) Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts 4.1.b.1.Sehr häufig Übelkeit, u.U.

bis zum Erbrechen (insbesondere zu Therapiebeginn), Obstipation, Magen-Darm-Beschwerden.4.1.b.2.Gelegentlich Mundtrockenheit.4.1.c) Erkrankungen des Nervensystems 4.1.c.1.Häufig Leichte Kopfschmerzen, leichte Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Somnolenz.4.1.c.2.Gelegentlich Schlafstörungen.4.1.d) Psychiatrische Erkrankungen 4.1.d.1.Sehr selten Euphorie.4.1.e) Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Gelegentlich: Beeinträchtigung der Atmung (Dyspnoe, Atemdepression).4.1.f) Augenerkrankungen Sehr selten: Funktionsstörungen der Augen, z.B.

Miosis und Skotom.4.1.g) Herz-Kreislauf-System Sehr selten: Kreislaufversagen. Bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten können -Dosisabhängig die Fähigkeit zur optischen Fixierung von Gegenständen (visuomotorische Koordination) und die Sehleistung verschlechtert sein.

Dihydrocodein kann, insbesondere bei Einzeldosen über 60 mg, den Muskeltonus der glatten Muskulatur z.B. Darmmuskulatur, Harnblasenmuskulatur erhöhen. Bei hohen therapeutischen Dosen und bei Vergiftungen können Synkopen und Blutdruckabfall auftreten, bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen muss mit dem Auftreten von Lungenödemen gerechnet werden.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

  • Lagern Sie “Dihydrocodein” bei normaler Raumtemperatur und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  • Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand:
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Dezember 2012 (2)

: Paracodin N-Tropfen

Wie lange ist Paracodin im Körper?

Pharmakokinetik – Nach oraler Gabe wird Codein rasch resorbiert. Die maximale Plasmakonzentration ist nach etwa einer Stunde erreicht. In der Leber wird der Wirkstoff metabolisiert und teilweise zu Morphin abgebaut. Die Ausscheidung erfolgt zu etwa 90% renal in Form der Metaboliten, etwa 10% des aufgenommenen Codeins passiert die Nieren unverändert.

Werde Reizhusten nicht los?

Husten geht nicht weg – Tipps bei Reizhusten –

Das tut jetzt gut Besser nicht
  • Viel warmen Tee trinken, um die trockenen und gereizten Schleimhäute zu befeuchten.
  • Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen erhöhen.
  • Auf hustenstillende Arzneimittel zurückgreifen, um trockenen Reizhusten nachts zu lindern und schlafen zu können. Diese Medikamente sollten jedoch nicht als Dauerlösung angesehen, sondern nur für kurze Zeit verwendet werden.
  • Im Winter lieber keine ausgedehnten Spaziergänge unternehmen. Wenn die Luft draußen unangenehm kalt ist, können sich die Bronchien zusammenziehen und so häufig zu starken Hustenattacken führen. Vermeide daher längere Aufenthalte an kühleren Orten.
  • Schlafe oder liege nicht bei trockenem Husten im Rahmen einer Erkältung flach auf dem Rücken. Der Grund: Bei einem Atemwegsinfekt ist die Nase oft verengt und Betroffene atmen nachts vermehrt durch den Mund. Die dadurch nicht ausreichend befeuchtete Luft reizt die bereits gereizte Schleimhaut weiter. Die Folge ist vermehrter Husten. Schlafe deshalb lieber mit erhöhtem Kopf.

Eine Option, den Reizhusten zu lindern, ist das Lutschen von, Durch ihren wohltuenden Brauseeffekt und die speziell zusammengesetzten Mineralstoffe wird der Speichelfluss angeregt, Zusammen mit den Inhaltsstoffen bildet sich das Revoice Hydro-Depot ®, welches eine Befeuchtung des trockenen Mund- und Rachenraums fördert.

Wann Kein Paracodin?

Zur Dämpfung dieser Hustenzustände ist Paracodin ® nicht geeignet. – eingeschränkte Leberfunktion. – vorbestehende Anfallsleiden. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Paracodin ® nicht einnehmen.

Ist Paracodin ein Schmerzmittel?

PARACODIN Tabletten – Beipackzettel PZN: 00768095 Packungsgröße: 20 Stück (N2) Abgabeform: Arzneimittel-Zubereitung für die kein Betäubungsmittelrezept erforderlich ist Darreichungsform: Tabletten Wie Schnell Wirkt Paracodin Wie Schnell Wirkt Paracodin Anbieter: Teofarma s.r.l. Valle Salimbene

Carboxymethylstärke, Natrium Typ A Lactose-1-Wasser Magnesium stearat Cellulose, mikrokristalline

In diesem Beipackzettel finden Sie verständliche Informationen zu Ihrem Arzneimittel – unter anderem zu Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen. Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über “PARACODIN Tabletten” zu erfahren. Wie Schnell Wirkt Paracodin Abmessungen und Gewicht 1 1 Durchschnittswerte, Circa-Angaben Angaben zu Kerben Spaltung 2 : nein 2 Beschreibt, ob am Rand der Tablette die Kerbe spaltenförmig erweitert wird. Sonstige Merkmale (Prägungen/Aufschrift) “Dreiteilende Schmuckkerbe” Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten.

Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist.

Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können. In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:

Kinder von 6-12 Jahren

Einzeldosis: ½-1 TabletteGesamtdosis: 3-mal täglichZeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

Einzeldosis: 1-3 TablettenGesamtdosis: 3-mal täglichZeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit

Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern. Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Was tun wenn Paracodin nicht hilft?

Reizhusten behandeln – Damit die Schleimhäute nicht immer weiter gereizt und geschädigt werden, ist es bereits in den ersten Tagen einer Erkältung sinnvoll, den Reizhusten mit peripher oder zentral wirksamen Antitussiva zu lindern, auch wenn er im Normalfall selbstlimitierend ist.

Geht der trockene Husten aber nach zwei bis drei Tagen nicht in eine produktive Form über, ist ein Erkältungshusten unwahrscheinlich. Der Betroffene sollte zum Arzt geschickt werden, damit dieser die eigentliche Ursache für den persistierenden Reizhusten findet und eine adäquate Behandlung einleitet.

Ebenso gehört ein Reizhusten in der Abheilungsphase in die Hand eines Arztes, wenn er sich über Wochen hinzieht. Antitussiva können in diesem Stadium zwar den quälenden Reiz wirkungsvoll lindern. Die Verordnung von verschreibungspflichtigen inhalativen Corticoiden oder Beta-2-Adrenergika beschleunigt jedoch ein schnelles Nachlassen des Hustenreizes.

Wie viele Codeintropfen bei Reizhusten?

Einzeldosis: 15-44 Tropfen. Gesamtdosis: 2-3 mal täglich. Zeitpunkt: morgens und vor dem Schlafengehen, evtl. auch mittags.

Wie viele Codeintropfen bei Reizhusten?

Einzeldosis: 15-44 Tropfen. Gesamtdosis: 2-3 mal täglich. Zeitpunkt: morgens und vor dem Schlafengehen, evtl. auch mittags.

Wann darf man keine Codeintropfen nehmen?

Bei nahender Geburt oder drohender Früh- geburt ist eine Anwendung von Codein- tropfen HEXAL kontraindiziert, da der ent- haltene Wirkstoff Codein die Plazenta- schranke passiert und beim Neugebore- nen zu Atemstörungen führen kann.

Welcher hustenlöser hilft wirklich?

Ökotest hat Hustenmittel getestet – Schleimlöser und Hustenstiller. Eigentlich braucht man nach Ansicht der Tester beim akuten Husten gar keine spezifischen Arzneimittel, immerhin konnten dann aber doch vier Präparate unter den strengen Augen der Tester bestehen und „sehr gut” abschneiden.

Drei der vier Testsieger haben pflanzliche Inhaltsstoffe. Bronchipret ® TP, Gelomyrtol ® forte, Soledum ® forte und Wick Husten Sirup ® – diese vier Präparate hat Ökotest in seiner Januar-Ausgabe bei Husten mit „sehr gut” bewertet. Die Tester kamen zu dem Schluss, dass die Wirksamkeit dieser Präparate mit Studien belegt ist, die Beipackzettel den Anforderungen entsprechen und auch sonst keine problematischen Halbstoffe, wie bedenkliche Konservierungsmittel enthalten sind.

Wick Husten Sirup bekam zwar einen Minuspunkt, weil 5 Prozent Alkohol enthalten sind, aber das tat der Gesamtbewertung keinen Abbruch – das Mittel ist erst ab 14 Jahren zugelassen. Dextromethorphan sei unter den rezeptfreien Wirkstoffen am ehesten geeignet Hustenreiz zu lindern, heißt es.

  • Die anderen drei Testsieger gehören zur Klasse der Expektorantien.
  • Ihre Inhaltsstoffe – Primelwurzel-/Thymiankraut-Trockenextrakt in Bronchipret ®, ein Destillat aus einer Mischung von Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl in Gelomyrtol ® sowie Cineol in Soledum ® – finden in verschiedenen Leitlinien Erwähnung.

Auch das einzige mit „gut” bewertete Arzneimittel kommt aus dem Bereich der Phytopharmaka: Umckaloabo ®, das einen Auszug aus Pelargonium sidoides enthält. Schuld an den Abzügen ist auch hier der Alkohol.12 Prozent sind enthalten. Da das Präparat bereits für Kinder ab einem Jahr zugelassen ist, reichte es nicht mehr für die Bestnote.

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