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Wie Schnell Treten Vergiftungserscheinungen Bei Katzen Auf?

Wie Schnell Treten Vergiftungserscheinungen Bei Katzen Auf
Wie schnell zeigen Katzen Symptome? – Meist sind erste Symptome schon nach kurzer Zeit erkennbar, Welche Vergiftungserscheinungen auftreten und wie lange es dauert, hängt vom Giftstoff und der Menge, die Ihre Katze zu sich genommen hat, ab. Ganz wichtig bei einer Vergiftung: Handeln Sie schnell – und lassen Sie keine Zeit verstreichen, bis Ihre Katze erste Anzeichen einer Vergiftung zeigt.

Wie schnell zeigt sich Vergiftung Katze?

Vergiftung bei Katzen – so leisten Sie Hilfe Publiziert am Dienstag, 29. Oktober 2019 von Manfred Weiblen Die Vergiftung bei Katzen kann unterschiedliche Ursachen haben: Mal sind es giftige Flüssigkeiten, die Ihr kleiner Stubentiger aufgenommen hat, mal sind es Stoffe, an denen die Katze geknabbert hat. Vergiftungssymptome können beispielsweise durch Erbrechen sofort auftreten, sich aber auch schleichend bemerkbar machen.

Wie erkenne ich ob meine Katze vergiftet ist?

Symptome – So vielfältig wie die Giftstoffe sind, sind die durch sie hervorgerufenen Symptome.Häufig sieht man Symptome seitens des Magen-Darm-Traktes, wie Übelkeit, Erbrechen, extremes Speicheln, Durchfall und/oder neurologische Symptome, wie Schwanken, Zittern, Krämpfe.

Daneben kommen auch Atemprobleme oder Blutungen (blutiger Urin, Blut aus dem Darm, Schleimhautblutungen, Blutungen in der Haut) vor. Falls man als Tierhalter weiß, warum die Katze Vergiftungssymptome zeigt, ist es wichtig, die Umverpackung des Medikamentes oder des Giftes mit der genauen Bezeichnung mitzubringen und den Tierarzt im Vorfeld zu informieren, wann die Katze, wie viel, welcher Substanz gefressen hat, damit beim Eintreffen in der Praxis schon alle Vorbereitungen getroffen sein können.

So die Katze neurologische Symptome zeigt, ist es wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen, der routinemäßig Venenzugänge für die notwendige intravenöse Therapie legen und das Tier auch stationär aufnehmen kann. Jeder Tierhalter sollte immer eine Telefonnummer bei sich haben, unter der er im Notfall rund um die Uhr Hilfe für sein Tier findet, da die Zeit bestimmend für das Überleben sein kann.

Können Katzen eine Vergiftung überleben?

Wie gefährlich ist eine Vergiftung bei Katzen? – Ist Ihre Katze vergiftet, hängt ihre Heilungschance von mehreren Faktoren ab – von der Art des Giftes und der Dosis. In den meisten Fällen ist die aufgenommene Dosis zu gering, sodass die betroffenen Katzen keine schwerwiegenden Folgen davontragen.

Wie macht sich eine Vergiftung bemerkbar?

Erste Hilfe bei Vergiftungen: Das kannst du tun Je nach Substanz und eingenommener Menge reagiert der Körper unterschiedlich auf Giftstoffe. Deshalb ist es wichtig, schnell zu reagieren. Bei lebensgefährlichen Symptomen (wie Bewusstlosigkeit, Kreislaufstillstand, Atemnot) rufst du sofort den Rettungsdienst unter 112 an.

  • Dann leiste Erste Hilfe, bis die Retterinnen und Retter eintreffen.
  • Wenn es sich um einen Verdachtsfall ohne unmittelbar lebensbedrohliche Symptome handelt, wende dich an eine der Giftnotrufzentralen in Deutschland.
  • Die Expertinnen und Experten stehen dir am Telefon zur Seite und können dir genau sagen, wie du je nach Vergiftung am besten helfen kannst.

Falls nötig, informieren sie auch den Rettungsdienst. Unter diesen Nummern erreichst du die Helferinnen und Helfer der Giftinformationszentren in Deutschland: Berlin : 030 19240 (Zuständigkeitsbereich: Berlin, Brandenburg) Bonn : 0228 19240 (Zuständigkeitsbereich: NRW) Erfurt : 0361 730730 (Zuständigkeitsbereich: Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) Freiburg : 0761 19240 (Zuständigkeitsbereich: Baden-Württemberg) Göttingen : 0551 19240 (Zuständigkeitsbereich: Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein) Mainz : 06131 19240 (Zuständigkeitsbereich: Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland) München : 089 19240 (Zuständigkeitsbereich: Bayern) Wichtig : Versuch so viele Informationen wie möglich bereitzuhalten: Wer und wie viele haben sich vergiftet? Wo ist es passiert? Wann genau war das? Um welches potenzielle Gift handelt es sich? Wie viel von der Substanz wurde eingenommen? Wie wurde das Gift aufgenommen (eingeatmet, geschluckt, Berührung)? Welche Symptome zeigt der oder die Betreffende? Wie Schnell Treten Vergiftungserscheinungen Bei Katzen Auf Die Giftzentrale weiß genau, was im Falle einer Vergiftung zu tun ist. In bestimmten Situationen ist die Lage klar: Die oder der Betreffende weiß, welche giftige Substanz eingenommen wurde. Oder du hast gesehen, wie beispielsweise ein Kind ein Putzmittel getrunken hat.

Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall Anfallartige Schmerzen im Bauch Kopfschmerzen, Schwindelgefühl Unwohlsein, Erregungszustände, Rauschzustände, Schocksymptome Müdigkeit, Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit Atemprobleme bis zum möglichen Atemstillstand Im Extremfall kann es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommen

Wichtig : Stelle für die Notärztin oder den Notarzt Substanzen sicher, die Aufschluss über das Gift geben können – also beispielsweise Medikamente, Verpackungen, Pflanzenreste, giftige Beeren, ätzende Putzmittel oder Erbrochenes. Gut zu wissen : Manchmal treten Symptome für eine Vergiftung zeitversetzt auf – erst Stunden später kann es zu ersten Reaktionen kommen.

Atmet die oder der Betroffene, aber ist nicht richtig ansprechbar, bring sie oder ihn in die und achte darauf, dass die Atemwege frei sind. Atmet der Betreffende nicht, beginne, nachdem der Notarzt informiert wurde, mit der Mund-zu-Mund-Beatmung. Kommt es zudem zu einem Herzkreislaufstillstand beginne eine mit Beatmung. Erbricht die oder der Verunglückte, wende den Kopf der Person zur Seite und halte ihr eine Schale unter den Mund. Muss sich die betroffene Person im Sitzen erbrechen, hilf ihr, den Kopf nach vorne zu beugen, und halte ihr dabei die Stirn mit einer Hand. Halte ihr mit der anderen Hand ein Gefäß dicht unter den Mund.

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Wichtig : Weitere Maßnahmen hängen auch davon ab, um was für eine Vergiftung es sich handelt. Besprich dich dazu im Idealfall mit der Giftnotzentrale. Liegt eine Vergiftung über die Atemwege vor, achte zuerst auf deine eigene Sicherheit. Kannst du der betroffenen Person helfen, ohne selbst die Substanz einzuatmen? Dann schaffe sie so schnell wie möglich aus dem gefährlichen Bereich, damit sie frische Luft bekommt.

  • Falls dies nicht unmittelbar geht, öffne Fenster und Türen, löse zu enge Kleidung vor allem im Hals- und Brustbereich.
  • Wichtig : Eines solltest du bei der Ersten Hilfe nie vergessen: Achte auf deine eigene Sicherheit – solltest du dich selbst in Gefahr bringen, ist niemandem damit gedient.
  • In Gärkellern, Brunnenschächten, Höhlen, Futtersilos etc.

kann sich Kohlendioxid sammeln. Es ist schwerer als Luft, bildet eine regelrechte Wolke, die du nicht sehen und nicht riechen kannst. Fehlt der Sauerstoff komplett, kommt es zum Erstickungstod. Beachte unbedingt: Findest du eine verunglückte Person an einem solchen Ort, rufe sofort die Notärztin beziehungsweise den Notarzt und unternimm keine eigenen Rettungsversuche.

  1. Deine Sicherheit geht vor, ohne Atemschutzgeräte ist die Lage lebensgefährlich.
  2. Hast du mit einer oder einem Verunglückten zu tun, der mit Kontaktgift in Berührung gekommen ist, ist besondere Vorsicht geboten.
  3. Wende dich an die Giftnotzentrale.
  4. Wenn gefahrlos möglich entkleide die vergiftete Person oder entferne zumindest benetzte Kleidungsstücke.

Wasche die betroffenen Hautstellen mit reichlich Wasser 10 bis 15 Minuten ab. Trage dabei Handschuhe. Wichtig : Wenn die oder der Betreffende mit besonders giftigem Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel in Berührung gekommen ist, warte auf die Notärztin oder den Notarzt, wenn du keine anderen Hinweise von der Giftrufzentrale erhalten hast.

Führe keine Beatmung des Betreffenden durch, du würdest dich selbst in Gefahr bringen. Giftige Pilze und Pflanzen, abgelaufene Medikamente oder sonstige giftige Substanzen können verheerend auf den Körper wirken. Zuerst solltest du möglicherweise vorhandene Giftreste wie zum Beispiel Pflanzenteile aus dem Mund und Rachenraum entfernen.

Achte darauf vor allem, wenn Kinder betroffen sind oder die- beziehungsweise derjenige nicht ansprechbar ist. Wenn es möglich ist: Gib der vergifteten Person reichlich Wasser zu trinken. Wie Schnell Treten Vergiftungserscheinungen Bei Katzen Auf Pilze sammeln und verzehren solltest du wirklich nur, wenn du dich mit ihnen sehr gut auskennst. Hilf dem Betreffenden ins Bad oder hol ihm frisches Wasser. Falls vorhanden sollten zuerst Kontaktlinsen entfernt, dann das Auge gründlich gespült werden – für mindestens 10 bis 15 Minuten.

In Europa haben wir es selten mit Vergiftungen durch Tierbisse zu tun. Sollte es dennoch dazu gekommen sein, informiere sofort die Giftnotrufzentrale und lass dich dort beraten. Bis Hilfe eintrifft, desinfiziere die Bissstelle. Kühle sie beziehungsweise decke sie steril ab. Wichtig : Vermeide sämtliche Manipulationen an der Bissstelle, das heißt: Versuch nicht, das Gift auszusaugen, auszuquetschen oder auszuschneiden.

Außer es wurde dir direkt von den Expertinnen und Experten des Giftnotrufs geraten. Bei allergischen Reaktionen wie Schock, Atemnot etc. wende die klassischen Erste-Hilfe-Maßnahmen (siehe oben) an. Diese Dinge solltest du bei Vergiftungsopfern nicht tun:

Löse auf keinen Fall bewusst Erbrechen aus. Gib der oder dem Betreffenden keine Milch zum Trinken.

Wie Schnell Treten Vergiftungserscheinungen Bei Katzen Auf Für Kinder sind zum Beispiel Putzmittel eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Kinder haben häufig noch kein Gespür für Gefahren und in einer bestimmten Lebensphase nehmen sie auch viele Gegenstände einfach in den Mund. Wenn Putzmittel und Medikamente nicht kindersicher aufbewahrt werden oder die Kleinen beim Waldspaziergang unbeaufsichtigt sind, können schnell gefährliche Substanzen in ihren Mündern und Mägen landen.

Kontrolliere den Mundraum des Kindes und entferne eventuelle Reste von Pflanzen oder dergleichen. Bewahre etwas von der giftigen Substanz oder dem eventuell Erbrochenen für die Notärztin beziehungsweise den Notarzt auf.

: Erste Hilfe bei Vergiftungen: Das kannst du tun

Wie viel Rattengift ist tödlich für Katzen?

Besser nur in Köderboxen ausgeben – Doch eben offenbar nicht nur Nager. Einige Hersteller verweisen zwar darauf, dass die Köder besser nur in Köderboxen ausgegeben werden sollten, doch Katzen fressen eben auch vergiftete Mäuse und reagieren ebenfalls empfindlich auf das Gift.

  1. Wagner-Storz schreibt, dass schon zehn Gramm des Köders ausreichten, um eine durchschnittliche, vier Kilogramm schwere Katze zu töten,
  2. Das neuartige Rattengift kann im Internet bestell t werden, ist aber auch in Baumärkten erhältlich.
  3. Nicht immer wird auf die Gefahren für Stubentiger und andere Haustiere hingewiesen – im Gegenteil.

So heißt es unter anderem auf der Internetseite eines Landhandels: „Alpha-Chloralose empfiehlt sich für den Einsatz in geschlossenen Räumen sowie auch im Außenbereich. Die Gefahr für Raubtiere und Vögel einer Sekundärvergiftung ist nahezu ausgeschlossen.” Weiter: Raubtiere seien „durch Sekundärvergiftungen nicht gefährdet”.

Ist mäusegift für Katzen tödlich?

Ein Rattengift bzw. Mäusegift namens Alpha-Chloralose führt in letzter Zeit immer wieder zu Vergiftungen bei Katzen und Hunden. Leider ist dieses Problem recht unbekannt – ein Umstand, der für unsere Haustiere fatal sein kann!

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Was deutet auf eine Vergiftung hin?

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Bauchschmerzen. Kopfschmerzen, Schwindel. Erregungszustände, Halluzinationen, Verwirrtheit.

Was nicht tun bei Vergiftung?

Was tun bei Vergiftungen? Berlin, 12.03.2021 – Rohrreiniger und Oleander statt Arsen und Zyankali: Bei Vergiftungen sind Haus und Garten die größte Gefahrenquelle, vor allem für Kinder. Im Vorschulalter gehören sie zu den häufigsten Unfallarten. Bei Erwachsenen sind eher Gase, Alkohol oder Tabletten die Ursache.

Welche Substanzen gefährlich sind, was bei einem Vergiftungsunfall zu tun ist und wie man bei Vergiftungen am besten reagiert, finden Sie hier. Mögliche Quellen für Vergiftungen sind zahlreich: Ältere Menschen können Medikamente verwechseln, Kinder schlucken Reinigungsmittel oder kauen auf Pflanzenblättern aus dem Garten herum.

Wenn übermäßig viel getrunken wird, ist nicht selten eine Alkoholvergiftung die Folge. Aber auch beim Sammeln von Pilzen oder Bärlauch kann es zu folgenschweren Verwechslungen kommen – wenn beispielsweise Maiglöckchen oder Herbstzeitlose statt Bärlauch im Salat landen oder nicht der Wiesenchampignon, sondern der hochgiftige Knollenblätterpilz gebraten wird.

  • Von einer Vergiftung spricht man also, wenn ein giftiger Stoff über Mund, Nase, Haut oder auch die Augen in den Körper gelangt und ihn schädigt.
  • Genaue Zahlen zu Vergiftungen in Deutschland gibt es trotz ärztlicher Meldepflicht nicht.
  • Die Experten der Giftnotrufzentralen diagnostizieren am häufigsten Vergiftungen mit Haushalts- und Reinigungsmitteln und dabei wiederum mit Produkten, die schäumen: Spül- und Waschmittel, Shampoo oder Allesreiniger.

Sie stehen in der Regel offen zugänglich in Haus oder Wohnung und sind für Kinder eine potenzielle Gefahr. Zum Glück führen diese Stoffe, wie auch Kosmetika und Pflanzen, meist nicht zu schweren Vergiftungen. Schlagzeilen machen eher Vergiftungen durch Rauchgas oder illegale Drogen.

  1. Aber die Dosis macht das Gift.
  2. Denn auch eigentlich ungiftige Stoffe wie Salz können, je nach Menge, tödliche Folgen haben.
  3. Ob sofort Symptome auftreten oder erst nach Stunden, Tagen oder sogar Jahren, hängt von der Art und Dosis des Gifts ab.
  4. Zudem beeinflusst auch, auf welchem Weg der Stoff in den Körper gelangt, die auftretenden Symptome.

Verschluckte oder eingeatmete Stoffe haben allgemein häufig Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall zur Folge. Auch Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsveränderungen bis hin zur Bewusstlosigkeit können auftreten. Veränderungen der normalen zu sehr schnell oder langsam, Blässe, Atemnot oder Herz-Kreislaufstillstand können ebenfalls Symptome einer Vergiftung sein.

  1. Beruhigen Sie den Betroffenen.
  2. Geben Sie Wasser zu trinken – keine große Menge, etwa ein Glas reicht.
  3. Rufen Sie den regionalen Giftnotruf (Nummern weiter unten im Infokasten) oder die Rettungsleitstelle unter 112 an. Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle, Kreislauf- und Atemstillstand sind ein,
  4. Rät der Giftnotruf zum Aufsuchen eines Arztes, bringen Sie wenn möglich die Flasche oder die Verpackung der Substanz mit in die Arztpraxis oder ins Krankenhaus.
  • Schäumende Produkte verschluckt : Einen Teelöffel eines Entschäumers geben (Inhaltsstoff Dimeticon oder Simeticon). Alternativ kann Fett gegen Schaum helfen, z.B. ein Brot mit viel Butter bestrichen. Danach sollte ein Glas Wasser getrunken werden.
  • Säuren oder Laugen verschluckt : Ein bis zwei Gläser Wasser oder Tee gegen die Verätzungen geben, wenn der Patient wach ist.
  • Das Auge verätzt : Mindestens fünf bis zehn Minuten bei geöffnetem Lid mit laufendem, lauwarmem Wasser spülen.
  • Giftige Pflanzen oder Pilze gegessen : Reste sichern, um die Art zu bestimmen (zur Not auch Erbrochenes)
  • Hautverletzungen z.B. durch Pflanzenschutzmittel oder organische Lösemittel: Kleidung entfernen (zerschneiden) und die Haut mit lauwarmem Wasser und Seife abwaschen.
  • Gasvergiftungen : Patienten an die frische Luft bringen (ohne sich selbst in Gefahr zu bringen). Bei Atemstillstand Notruf absetzen, dann Wiederbeleben.
  • Keine kohlensäurehaltigen Getränke geben : Kohlensäure kann im Magen chemisch reagieren.
  • Keine Milch geben : Dadurch können Giftstoffe schneller ins Blut gelangen.
  • Betroffene nicht eigenmächtig zum Erbrechen bringen : Das kann je nach Substanz die Speiseröhre oder Lunge schädigen, zudem kann Erbrochenes in Luftröhre und Lunge geraten.
  • Kohlepräparate nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder dem Giftnotruf geben : Aktivkohle kann eine endoskopische Untersuchung stark erschweren.
  • Kein Salzwasser geben, um Erbrechen auszulösen : Das kann vor allem bei Kleinkindern zu einer Salzvergiftung führen.

In Deutschland gibt es acht regionale Giftnotrufzentralen. Rufen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig an. Um zu klären, ob die Lage lebensbedrohlich ist, sind folgende Fragen wichtig:

  • Wer ist betroffen? (Alter, Gewicht)
  • Was wurde eingenommen? (Substanz, Verpackung, Firma, Pflanze)
  • Wieviel und wann? (Gesicherte Zeitangabe oder Vermutung)
  • Wie wurde es eingenommen? (Geschluckt? Eingeatmet? Auf die Haut? Ins Auge?)
  • Welche Symptome zeigt der Patient? (Husten? Erbrechen? Muskelzuckungen? Rauschzustand? Benommenheit? Schmerzen?)
  • Was wurde bereits unternommen?
  • Wer ruft an? (Name und Telefonnummer für den Rückruf).

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Risiko Vergiftungsunfälle bei Kindern. Frankfurt am Main: Verlagshaus Zarbock, 2017 Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Risiko Pflanze. Einschätzung und Hinweise. Frankfurt am Main: Verlagshaus Zarbock, 2017 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

  1. Giftinformationsordnung: § 16e Chemikaliengesetz zur Vorbeugung und Information bei Vergiftungen,
  2. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.
  3. Die Giftnotrufzentralen.
  4. Charité Berlin.
  5. Vergiftungen: Erste Maßnahmen.
  6. Giftnotruf Berlin, Charité,
  7. Deutsche Apotheker Zeitung online., Was tun bei Vergiftungen? 11/2008,
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Kinder- und Jugendärzte im Netz:Vergiftungen, Müller, D, Desel, H Ursachen, Diagnostik und Therapie häufiger Vergiftungen. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(41): 690-700; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0690, Ohlenbusch S Von wegen Aktivkohle und Magenspülung: Wie Ärzte bei Intoxikationen vorgehen sollten., MedScape Deutschland, 2016.

Wie erkennt Tierarzt Vergiftung?

Bundestierärztekammer e.V. BTK Berlin (21.09.2012) Wie kann man seinen Hund vor einer Vergiftung schützen, wie erkennt man eine Vergiftung und was kann man in einem solchen Fall tun?

Wie Schnell Treten Vergiftungserscheinungen Bei Katzen Auf ©Fotolia Wie kann man seinen Hund schützen? Wie erkennt man, dass sich der Hund vergiftet hat? Was ist im Notfall zu tun? Kann der Tierarzt noch helfen?

In den letzten Monaten gab es in Berlin immer wieder Warnungen vor ausgelegten Giftködern: Die mit Blausäure oder Rattengift präparierten Fleischstücke, Hundeleckerli oder Kekse wurden mindestens 30 Hunden zum Verhängnis, drei davon sind gestorben. Natürlich sind nicht alle plötzlichen Todesfälle auf eine Vergiftung des Tieres zurückzuführen, doch das vorsätzliche Auslegen von Giftködern durch perfide Hundehasser kommt auch in anderen Städten immer wieder vor.

Wie kann man seinen Hund davor schützen, wie erkennt man eine Vergiftung und was kann man in einem solchen Fall tun? Ratschläge dazu gibt Dr. Thomas Steidl, praktischer Tierarzt und Mitglied im Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer. „Gegen bösartige Hundehasser, die mit ihrem Tun ja nicht nur Tiere gefährden, sondern auch Kinder, die mit Giftködern in Berührung kommen, ist leider kein Kraut gewachsen.

Dort, wo vor ausgelegtem Gift gewarnt wurde, sollte der Hund vorsorglich an der Leine geführt werden. Das gierige Verschlingen von Futter ist für Hunde natürlich, es ist schwer, das andauernd zu kontrollieren. Hundebesitzer können ihr Tier aber vor „selbstgemachten” Vergiftungen schützen: So sind Weintrauben, Rosinen, Macadamianüsse, Koffein, Süßstoff oder Schokolade für Hunde giftig und sollten nie – auch nicht in kleinen Mengen – angeboten werden.

  • Auch vermeintlich harmlose Medikamente wie Aspirin, Paracetamol oder Teebaumöle wirken beim Tier toxisch.
  • Grundsätzlich sollte man sich mit einem Hund im Haushalt verhalten wie mit einem kleinen Kind: Also Medikamente, Putz- und Reinigungsmittel oder Gartenchemie aus der Reichweite des Vierbeiners verbannen!” „Abhängig vom Gift und von der Giftmenge erkennt man eine Vergiftung sofort oder wenige Stunden nach Giftaufnahme.

Allerdings gibt es auch einige wenige Gifte (z.B. Rattengift, Thallium), bei denen zwischen Aufnahmezeitpunkt und Auftreten der ersten Symptome einige Tage liegen können. Symptome, die bei einer Vergiftung auftreten können, sind starkes Speicheln, Zittern, Apathie oder starke Aufregung, Schwäche, Kreislaufprobleme (Kollaps mit Bewusstlosigkeit), Erbrechen, Würgen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Blut im Erbrochenen, im Kot oder im Urin (bei Rattengift); außerdem können Atembeschwerden bis hin zur Atemnot auftreten oder Veränderung der Pupillen und der Mundschleimhaut.” „Durch die Vielzahl der Stoffe, die zu einer Vergiftung führen können, ist es für den Laien im Notfall unmöglich, gezielt zu helfen: Also: So schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen! Wichtig ist es, dem Hund Ruhe zu vermitteln und ihm zu zeigen, dass man für ihn da ist.

  1. Ist das Tier bewusstlos, sollte es flach auf die Seite gelegt und sein Kopf so gedreht werden, dass Erbrochenes und Speichel aus dem Maul laufen können.
  2. Achtung: Den Hund auf keinen Fall zum Erbrechen bringen! Erstens ist es bei einem Hund nicht möglich, mit der Finger-in-den-Hals-Methode das Erbrechen auszulösen.

Und zweitens kann es auch gefährlich sein, z.B. wenn der giftige Mageninhalt nach oben kommt. Auch das Einflößen von Milch oder Öl sollte tunlichst unterlassen werden, denn die Aufnahme mancher Giftstoffe wird dadurch noch beschleunigt! Ölverschmierte Fellbereiche sollten noch vor dem Transport zum Tierarzt unverzüglich geschoren werden.

Merke: Bei Verdacht auf eine Vergiftung so schnell wie möglich einen Tierarzt telefonisch kontaktieren und das Tier dann unverzüglich in die Praxis bringen! Wenn möglich, die Substanz sichern, die das Tier aufgenommen hat und mit zum Tierarzt nehmen.” „Ob eine Behandlung zum Erfolg führt, hängt von vielen Faktoren ab, so von der Art des aufgenommenen Giftes oder dem Zeitraum zwischen Giftaufnahme und einsetzender Behandlung.

Doch in der Regel kann der Tierarzt noch sehr viel für den Patienten tun: In erster Linie werden die Symptome behandelt und der Kreislauf des Tieres unterstützt; parallel leitet der Tierarzt Maßnahmen ein, um das Gift auszuscheiden bzw. eine weitere Aufnahme des Giftes in den Körper zu verhindern.

  • Welche Maßnahmen das sind, hängt von der Art der Giftaufnahme ab: Bei über den Magen aufgenommenen Stoffen können Brech- und Durchfallmittel, Magenspülungen, Einläufe oder Mittel, die das Gift an sich binden, eingesetzt werden.
  • Mit Infusionen kann dem Körper außerdem Flüssigkeit zugeführt werden, die hilft, die Giftstoffe zu verdünnen und aus dem Organismus auszuschwemmen.

: Bundestierärztekammer e.V.

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